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Perseus oder Das Haupt der Medusa (Spielzeit 2011/2012)


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Zum Stück:

Götter, Helden, Liebesdramen - darin sind die alten Griechen ganz groß. Viele Figuren aus der griechischen Mythologie sind bis heute bekannt und berühmt, zum Teil auch berüchtigt. Medusa zum Beispiel kennt man, weil ihr Haupt abgeschlagen wurde und dieses Haupt jeden versteinert, der es anschaut.

Der Held hingeben, der Medusa ihr Haupt abschlägt und es stolz vorzeigt, dieser Held, Perseus, ist eher unbekannt.

Um ihn geht es in dem Stück, das die Theater-AG des IKG in diesem Jahr auf die Bühne bringt. Der Autor Bernd Klaus Jerofke hat die Sage um Perseus, um Medusa und um den König Akrisios von Argos in eine zeitgemäße Form gebracht und dabei kurzweilige, abwechslungsreiche und ausdrucksstarke Szenen geschaffen.

Das Stück "Perseus oder Das Haupt der Medusa" stellt in phantasievollen und eindrücklichen Bildern die Lebensgeschichte des Perseus dar: Der kleine Perseus, Sohn von Zeus und der Königstochter Danae, wurde mit seiner Mutter auf dem Meer ausgesetzt, da Danaes Vater, dem König von Argos, vom Orakel geweissagt wurde, dass er durch seinen Enkel zu Tode kommt. Doch die Götter beschützen die Ausgesetzten und sie erreichen die Insel Seriphos, wo Fischer den kleinen Perseus vor dem gewalttätigen Herrscher Polydektes verbergen. Als dieser Jahre später Danae zur Frau fordert, stellt sich ihm der mittlerweile zum jungen Mann herangereifte Perseus entgegen und bietet dem Tyrannen zur Auslösung seiner Mutter an, ihm das Haupt der Medusa zu bringen, dessen Anblick jeden versteinert ...

Perseus - ein typisch griechischer Held - erreicht das eigentlich Unerreichbare. Und noch mehr: Auf seinem Weg befreit er die an einen Felsen gekettete Andromeda. Er verheirate seine Mutter mit dem Fischer Diktys gründet mit Andromeda, die ihm später viele Kinder schenken wird, ein neues Königreich.